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Am 07.10.2021 fand unser alljährlichess Softskill-Seminar zum Thema „MerkWürdig“ in Düsseldorf statt. Uns hat es sehr gefreut, dass das Seminar vor Ort und mit insgesamt 12 Teilnehmer*innen stattfinden konnte, da die Räumlichkeiten des CVJM in Düsseldorf dies durch ein gutes Hygienekonzept in Zeiten der Pandemie zuließ.

Das Seminar wurde geleitet von Petra Jahr. Frau Jahr ist approbierte Apothekerin, zertifizierte ganzheitliche Gedächtnistrainerin und Kursleiterin für psychologische Gesundheitsförderung.

Die Themen des Seminars umfassten unter anderem die Grundvoraussetzung für ein gutes Gehirn, der Unterschied zwischen Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis, neuen Merkstrategien, Konzentration und Bewegung und praktischen Tipps für den Alltag.

Das Seminar startete mit einem lustigen und außergewöhnlichen Kennenlernspiel, wobei sich die Teilnehmer mit ihrem Namen und einem ausgefallenen Hobby vorstellen sollten. Noch am Ende der Veranstaltung konnten alle Teilnehmer die Namen voneinander nennen. Doch nicht nur das.

Verschiedene Übungen zur Konzentrations- und Merkfähigkeit standen auf dem Programm und verwandelten das Seminar in einen kreativen und offenen Raum für alle Teilnehmer und die Referentin. Generell war das Gruppengefühl während des Seminars ein völlig Neues und hat jeden positiv überrascht.

Des Weiteren gab Frau Jahr einige wertvolle Tipps zur Übung im Alltag, wie zum Beispiel das Überkopf lesen der Zeitung am morgen, Buchstaben wie das „a“ in langen Texten streichen oder häufig genutzte Wörter wie „ist“ vermeiden.

Allen Teilnehmern hat das Seminar gut gefallen und würden sich über eine Wiederholung oder ein regelmäßiges Training sehr freuen.

Damit Sie in Zukunft noch besser über unser Projekt, die Gesundheitspolitik und die Beteiligungsmöglichkeiten als Patientenvertreter*in informiert werden, hilft Ihnen seit letzter Woche eine klarere Struktur in der Menüführung. Ganz konkret haben wir an drei Stellen angesetzt:

  • Reduzierung der Untermenüs: Ihnen war sicher aufgefallen, dass sich bei den Menüpunkten viele Untermenüs geöffnet haben. Viele Untermenüs führen dazu, dass Sie als Besucher*in länger suchen müssen. Auch auf dem Smartphone oder dem Tablet wird es schwieriger, auf das richtige Untermenü zu klicken. Wir haben die Untermenüs auf die wesentlichen Punkte reduziert.

  • Alle Informationen auf einen Blick: Die Untermenüs haben eine Fülle von detaillierten Informationen geboten. Wir versprechen Ihnen, dass keine Informationen verloren gehen. Vielmehr bieten wir Ihnen jetzt pro Hauptmenü eine zentrale Übersichtsseite. Auf dieser Übersichtsseite erhalten Sie alle relevanten Informationen und Links zu weiteren Inhalten.

  • Häufige Fragen: Was ist Patientenbeteiligung? An wen kann ich mich bei Fragen wenden? Mit dem neuen Menüpunkt Häufige Fragen wollen wir Besucher*innen ein erstes Informationsangebot bieten. Die Fragen beantworten die wichtigsten Fragen zur Homepage und Patientenbeteiligung und bieten, gerade für Themenneulinge, alle Informationen auf einen Blick.

 

Wir hoffen, dass die angepasste Menüführung Ihnen gefällt und Sie weiterhin gut auf unserer Homepage stöbern!

Am 01.März 2021 fand ein Austauschtreffen zwischen dem Koordinierungsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses mit den Koordinierenden der Patientenvertretung auf Landesebene statt. Mehr als 50 Teilnehmende haben an der Online-Konferenz teilgenommen und zeigten damit, dass eine bundesweite Vernetzung der organisierten Patientenvertretung sehr gewünscht ist.

Bei dem Treffen wurde die aktuelle Lage der Patientenvertretung in den Ländern vorgestellt und diskutiert. Die meisten Bundesländer haben einen Koordinierungsausschuss eingerichtet, jedoch nur 4 Länder, inklusive NRW mit der Koordinierungs- und Vernetzungsstelle, eine professionelle Unterstützung für die Patientenbeteiligung. Während bereits einige Länder finanziell gut ausgestattet sind und über Landesgesundheitsministerien finanziert werden, nehmen gerade einige Länder den Anlauf einer Finanzierung einer Stabsstelle gemäß §140f Abs. 7 SGB V.

Ein weiteres Thema war die aktuelle Besetzung der Gremien mit Patientenvertreter*innen auf Landesebene. Die Gremien der Bedarfsplanung (Landesausschuss, Zulassungsaussschuss, etc.) sind aktuell gut besetzt und haben grundsätzlich auch bei neuen Patientenvertreter*innen einen regen Zulauf. Bei den Gremien der Qualitätssicherung ist die Besetzung stark ausbaufähig, so dass ein gemeinsamer Schwerpunkt der koordinierenden Patientenvertretungen ist, mehr Patienten*innen über die Aufgaben der Qualitätssicherung zu informieren und somit mehr Patientenvertreter*innen zu gewinnen.

Bei den Teilnehmenden kam die Veranstaltung gut an. Es wurde verabredet, solche Treffen regelmäßig zu organisieren. Auch wir als Koordinierungs und Vernetzungsstelle nehmen den Vernetzungsgedanken positiv auf und freuen uns vor allem auf einen intensiveren Austausch mit den weiteren Koordinierungsstellen.

Gesundheit geht uns alle etwas an – genau aus diesem Grund ist es wichtig als Bürger*in in die gesundheitspolitische Gremienarbeit einzusteigen!

Die Koordinierungsstelle Patientenbeteiligung NRW lädt deshalb alle Neueinsteiger*innen und Interessierte zu einem Info-Treffen zur Patientenvertretung ein:

 

Donnerstag, 25.März 2021
14:00 bis 17:00 Uhr
Online-Videokonferenz
 
 
Das Info-Treffen wird zwei Schwerpunkte haben:
 
  1. Zunächst sollen die Wege zur Patientenvertretung veranschaulicht werden – Was ist Patientenbeteiligung? Welche Gremien gibt es? Wie ist der formale Weg zur Patientenvertretung?
  2. Darauf aufbauend möchten wir gerne mit Ihnen dann in digitale Kleingruppen eintauchen und einen Erfahrungsaustausch untereinander ermöglichen.

 

Die Online-Veranstaltung ist kostenlos. Anmelden können Sie sich bei Omid Nowzamani, Referent der Koordinierungsstelle:

 

 

Am 09.12.2020 gab es eine Anhörung im Landtag. Thema waren die geplanten Änderungen im Krankenhausgestaltungsgesetz (KHGG). Hier wurde deutlich, dass die Politik sich derzeit nicht angemessen informiert fühlt, auch andere Teilnehmende haben mehr Transparenz im Verfahren eingfordert. Gregor Bornes, Leiter der Koordinierungsstelle Patientenbeteiligung NRW,  hat an der Anhörung teilgenommen und zwei Statements abgegeben. Die Anhörung ist auf der Website des Landtages verfügbar.

 

Vor Ort wirksam beteiligt! In einem Beitrag für das Infoheft der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (kurz NAKOS) berichtet die Koordinierungsstelle NRW darüber, wie Selbsthilfe über Patientenbeteiligung die Demokratie stärkt. Viel Spaß beim Lesen!

Beitrag nachlesen

Die NAKOS besteht seit 1984 und hat ihren Sitz in Berlin. Träger ist die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG), der Fachverband der Selbsthilfeunterstützung und -förderung in Deutschland. Die NAKOS ist seit 36 Jahren die bundesweite Informations- und Vermittlungsinstanz im Feld der Selbsthilfe in Deutschland. Sie arbeitet zu grundsätzlichen Fragen der Selbsthilfearbeit, der Selbsthilfeunterstützung und -förderung.

Hier geht es zum gesamten NAKOS-Infoheft

Was sind eigentlich politische Narrationen?

Menschen lieben Geschichten – Wir hören sie an, erzählen sie selbst und erfahren dabei viel über uns, andere und die Welt, in der wir leben. Auch in der politischen Diskussion wird gerne mit Geschichten, also mit Narrationen gearbeitet. In jedem Versuch, politische Probleme zu konkretisieren und eine verbindliche Einigung zu erzielen, lassen sich erzählerische Techniken finden. Durch das Erzählen von Geschichten kann dem Chaotischen und Undurchschaubaren einer politischen Thematik eine Form gegeben werden. Fiktive Elemente helfen dabei, dass erzählende Akteure selbst scheinbar eindeutige Tatsachenbehauptungen hinterfragen und Kritik sowie Zweifel gegenüber etablierten Gewissheiten verbreiten können. Bei politischen Narrativen handelt es sich jedoch nicht um Verschwörungstheorien, wobei die Grenzen zum „Mythos“ oftmals fließend sind.

Zu den erzählerischen Vorgängen gehört immer auch die Verständigung über Werte. Die Erzählung stellt somit einen sozialen Begegnungsort dar. Dabei gestaltet der politische Konflikt die Erzählung und die Erzählung wiederum den Konflikt.

Erzählungen vermitteln in gesellschaftlichen Prozessen Sinn und erzeugen Legitimität. Dies beruht auf der Annahme, dass das Politische nicht an einen Ort – wie an Regierungen, Parlamente, Parteien, Verbände oder sozialen Bewegungen – gebunden ist, sondern aus der gesellschaftlichen Konfrontation konkurrierender Legitimitätsansprüche heraus entsteht. Das wird besonders in öffentlichen Krisenmomenten sichtbar, wenn um eine klare Definition der verhandelten Probleme gerungen wird und keine Einigung hinsichtlich der Maßnahmen zu ihrer Bewältigung in Sicht ist. Das Erzählen lässt sich besonders in umkämpften Politikfeldern beobachten. Dominante politische Erzählungen des 20. und 21. Jahrhunderts bezogen sich zum Beispiel auf den Kalten Krieg, die Grenzen des Wachstums, die unsichtbare Hand des Marktes, die Finanzkrise oder den Krieg gegen den Terror. Auch anhand des Deutungskonflikts zur NSA-Überwachungsaffäre, in dem es darum ging, ob der Enthüller ein Held oder ein Verräter ist, wird die Bedeutung erzählerischer Mittel deutlich.  Es handelt sich hierbei um literarische Konstruktionen mit außerordentlicher politischer Relevanz. Das Erzählen wird so zu einer politischen Praktik und Narrative werden zu politischen Narrativen.

Wir dürfen gespannt sein, was die Politikwissenschaft über politische Narrative in der Corona-Debatte herausfinden wird. Welche Erzählungen entdecken Sie derzeit rund um gesundheitspolitische Debatten zur Corona-Pandemie? Was machen diese Erzählungen mit Ihnen? Auf welcher Seite stehen Sie?

Teilen Sie gerne Ihre Beobachtungen mit uns, zum Beispiel in einer E-Mail an nrw@patientenbeteiligung.de.

 

Düsseldorf. In Zukunft sollen medizinische Leistungen durch eine bedarfsorientierte Krankenhausplanung verbessert werden, denn Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann will die
Krankenhausplanung in seinem Land umstrukturieren.
Grundlage ist ein Gutachten von dem Gesundheitsökonom Reinhard Busse von der Technischen Universität Berlin.
Mit dem Ziel, dass Überkapazitäten abgebaut und Planungen genauer gemacht werden können.
Denn die bisherige Krankenhausplanung sei zu unspezifisch und sehr allgemein gehalten.
Dazu möchte das Landesgesundheitsministerium in ihren Krankenhausplan Krankenhäuser nach ihren medizinischen Leistungen einteilen. Dies soll durch Benennung von Leistungsgruppen geschehen, welche die konkrete medizinische Leistung darstellen.
Somit soll der zukünftige tatsächliche Bedarf in den Regionen bedarfsorientiert geplant und die notwendige Versorgung der Bevölkerung gesichert werden.
 
 

Die Patientenvertretung in Nordrhein-Westfalen fordert eine qualitativ hochwertige, ortsnahe und patientenorientierte Krankenhausplanung

Köln, 14.10.2020 – Das PatientInnen-Netzwerk NRW und der Koordinierungsausschuss NRW der Patientenvertretung haben in einem gemeinsamen Papier zur guten Krankenhausplanung zehn grundlegende Forderungen aufgeführt, die in der Krankenhausstruktur und –planung aus Patientensicht unbedingt berücksichtigt werden sollten.

Die Patientenvertretung tritt ein für eine bedarfsgerechte Versorgung, die qualitativ hochwertig, ortsnah und unabhängig vom gesellschaftlichen und finanziellen Status der Patient*innen realisiert wird. Das medizinische und pflegerische Handeln muss an ethischen Prinzipen orientiert und auf das individuelle Patientenwohl ausgerichtet sein. Es sollen ausschließlich medizinisch und pflegerisch sinnvolle, möglichst ungefährliche und risikoarme Methoden und Interventionen angewendet werden. „Krankenhäuser sind Orte der Daseinsvorsorge für die gesamte Bevölkerung und sollen daher öffentlich bzw. solidarisch ausreichend finanziert werden und ihr Betrieb ausschließlich dem Gemeinwohl dienen“, so Gregor Bornes, Leiter der Koordinierungsstelle Patientenbeteiligung NRW. „Da Gewinninteressen oftmals zu Über-, Unter- und Fehlversorgung führen, werden dem Versorgungssystem notwendige Mittel entzogen. Sie müssen daher zurückgedrängt werden.“

Die Patientenvertretung fordert außerdem, dass alle Krankenhäuser für die Beschäftigten angemessene Löhne und sichere Arbeitsbedingungen bieten. Das Vergütungssystem müsse so ausgestaltet sein, dass Fehlanreize vermieden und Behandlungen nicht von wirtschaftlichen Motiven beeinflusst oder sogar bestimmt werden.

Die landesweite Rahmenplanung der Gesundheitsversorgung und deren regionale Umsetzung solle auf allen Ebenen mit qualifizierter Beteiligung der Bürger*innen und der Beschäftigten entwickelt werden. Die Patientenvertretung NRW setzt sich dafür ein, dass auf diese Weise eine grundlegende Orientierung an den Interessen der Versorgten bzw. der Bevölkerung sowie die Akzeptanz der Planung vor Ort sichergestellt werden. „Dazu sollen die Planungsprozesse so ausgestaltet werden, dass die Entscheidungsfindung in den Gremien transparent, für alle Teilnehmenden verständlich und auf Augenhöhe stattfindet“, sagt Sonja Fasbender, Referentin der Koordinierungsstelle für Patientenbeteiligung in NRW.

Hintergrund

Zum PatientInnen-Netzwerk NRW (PNW) gehören folgende Organisationen: VdK NRW, Gesundheitsladen Bielefeld, KOSKON NRW, Der Paritätische NRW, gesundheitsladen köln e.V., Selbsthilfeakademie NRW, Gesundheitsselbsthilfe NRW, Gesundheitsselbsthilfe NRW, Landesseniorenvertretung NRW und Selbsthilfe-Kontaktstelle Rhein-Sieg-Kreis.

Zum Koordinierungsausschuss NRW (KooA) nach §140f SGB V gehören folgende Organisationen: Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW e.V., Gesundheitsselbsthilfe NRW, SoVD NRW, Sozialverband VdK NRW, “Koordination für die Selbsthilfe-Unterstützung in NRW” (KOSKON NRW), PatientInnenstellen, Verbraucherzentrale NRW e.V.

Positionspapier gute Krankenhausplanung (Download als PDF)

Kontakt: Koordinierung und Vernetzung der Patientenbeteiligung in NRW; c/o gesundheitsladen köln e.V., Gregor Bornes; Steinkopfstr. 2, 51065 Köln; Tel: 0221 276 29 60; E-Mail: nrw@patientenbeteiligung.de; mehr Infos: www.patientenbeteiligung.de/nw/

Haben Sie schon von der ePA gehört? Bestimmt, aber vielleicht möchten Sie trotzdem noch genauer erfahren, was diese elektronische Patientenakte – kurz ePA – ist. Zurecht, denn die ePA kommt, und sie wird ein Kernstück in der Digitalisierung des Gesundheitswesens sein. Was die Versicherten von ihr erwarten dürfen, erklären zwei neue Videos.

Hier geht’s zum Link mit den Erklärvideos