Benennung


Wie werde ich als Patientenvertretung auf Bundes- oder Landesebene benannt?

In nur vier Schritten zu Ihrer Benennung als Patientenvertreterin oder Patientenvertrer:

  1. Wählen Sie eine Organisation aus, fragen Sie dort an und lassen sich vorschlagen. Sie können eine Organisation auswählen, die Mitglied ist in der Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen, der Verbraucherzentrale, im Deutschen Behindertenrat oder in der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V.
  1. Reichen Sie einen Akkreditierungsantrag ein. Der Akkreditierungsantrag erfasst neben persönlichen Daten und Fragen zur Patientenorganisation, eine Offenlegungserklärung. Hier legen Sie mögliche Interessenskonflikte dar.
  1. Warten Sie auf das Ergebnis des Antrags. Der Akkreditierungsantrag wird im Koordinierungsausschuss der  Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen, dem Bundesverband der Verbraucherzentralen, dem Deutschen Behindertenrat oder in der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. diskutiert und mögliche Rahmenbedingungen für Ihre Arbeit in der Patientenvertretung festgelegt. Der Koordinierungsausschuss tagt einmal im Monat. Sollten keine Beschränkungen oder Befristungen notwendig sein, werden Sie in den Pool der Patientenvertreter aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch, Sie sind nun Patientenvertreterin oder Patientenvertreter.
  1. Lassen Sie sich für ein bestimmtes Gremium benennen. Die Benennung erfolgt einvernehmlich. Die Vertreterinnen und Vertreter des Koordinierungsausschusses können in begründeten Fällen von ihrem Veto-Recht Gebrauch machen. Oft können Sie auch kurzfristig für ein Gremium benannt werden. Insbesondere wenn Fragestellungen zu einem bestimmten Themenkomplex Ihre Expertise erfordert.

Ist die Patientenvertretung gesetzlich festgelegt?

Der gesetzliche Auftrag der Patientenvertretung findet sich in § 140f SGB V.

Wann endet die Amtszeit?

Ihre Amtszeit als Patientenvertreterin oder Patientenvertreter endet nach drei Jahren. Sie können danach erneut benannt werden.