Am 30. Juli war die Projektstelle auf Einladung des Landesamts für Gesundheit und Arbeit (LfGA NRW) auf einem digitalen Austausch der Geschäftsstellen Kommunaler Gesundheitskonferenzen (KGK) zu Gast, um mit den rund 20 Teilnehmenden die Mitwirkungsmöglichkeiten von Patientenvertreter*innen in den KGK zu reflektieren.
Der kommunale Raum lädt dazu ein, sichtbare Probleme im Gesundheitswesen durch die direkte Betroffenheit von Patient*innen erstmalig zu artikulieren. Das Gesetz zum Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW (ÖGDG NRW) sieht daher auch vor, dass Selbsthilfegruppen und Einrichtungen für Patientenschutz Mitglieder der KGK sind. Dementsprechend diskutierten die Teilnehmenden, welche Patienten- und Selbsthilfeorganisationen hierunter zu fassen sind und wie die Sitzungen der KGK ehrenamtsfreundlich gestaltet werden können. Anhand von Praxisbeispielen aus Bielefeld, Krefeld und dem Rhein-Sieg-Kreis erläuterte die Projektstelle, wie die Patientenvertretung erfolgreich Themen in den KGK anstoßen kann.
Es ist geplant zukünftig stärker zu kooperieren, um die Wirkung der Patientenvertretung in den Gesundheitskonferenzen strukturiert zu erfassen und zu fördern.