Von Mitte August bis Mitte Oktober fanden die Digitalen Patientenforen der Projektstelle statt. Auf fünf Online-Veranstaltungen diskutierten insgesamt 44 Mitglieder aus Selbsthilfe- und Patientenorganisationen verschiedene Perspektiven auf die Primärversorgung. Dabei bauten sie auf den Ergebnissen der Regionalen Patientenforen auf, die in der ersten Jahreshälfte in den fünf Regierungsbezirken von NRW die Themen
- Den Weg in die Gesundheitsversorgung erleichtern
- Patientenbedarfe in der Notfallversorgung berücksichtigen
- Zusammenarbeit von Krankenhäusern und Praxen aus Patientensicht verbessern
- Eine bürokratiearme Primärversorgung für Patient*innen ermöglichen
- Gesundheitsversorgung vor Ort gemeinsam mit Selbsthilfe- und Patientenorganisationen gestalten
behandelten.
Hintergrund sind Überlegungen der Politik, die Primärversorgung zu reformieren. Aufbauend auf den Veranstaltungen der Projektstelle entwickelt die organisierte Patientenvertretung in NRW ein patientenorientiertes Primärversorgungsmodell, um die politische Debatte aus Patientensicht zu bereichern. Das Modell wird im Zuge der Jahrestagung der Projektstelle am 27. November veröffentlicht.