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Pressemitteilung: Koordinierungsausschuss bündelt Patientenrechte in Brandenburg


Veröffentlicht am: 09.09.2020 | Gremium: News | Keine Kommentare »


Zahlreiche Sozialverbände und Selbsthilfeorganisationen vertreten die Interessen von Patientinnen und Patienten. Im Koordinierungsausschuss des Landes Brandenburg werden diese Kräfte gebündelt, die Patientenrechte erhalten dort ein gemeinsames Sprachrohr in die Gesundheitspolitik des Landes und auf Bundesebene. „Gemeinsam können die Verbände und Organisationen noch stärker und noch lauter auf Missstände hinweisen, Forderungen zur Verbesserung der Patientenbeteiligung stellen, die Patientenrechte in den Bundes- und Landesgremien noch wirksamer verfolgen und durchsetzen“, so der neu gewählte Sprecher des Koordinierungsausschusses Heinz Strüwing, Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes Brandenburg der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V.
Dem Ausschuss gehören an: Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen Brandenburg e.V., die Landesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfekontaktstellen Brandenburg e.V., die Deutsche Rheuma Liga Landesverband Brandenburg e.V., die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband Brandenburg e.V., die Deutsche Gesellschaft für
Muskelkranke Landesverband Brandenburg e.V., der Sozialverband Deutschland Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. sowie der Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e.V.
Der Koordinierungsausschuss hat eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Zu deren Träger ist die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (LAG-SH) bestimmt. Die Koordinierungsstelle wird vom
Brandenburger Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz finanziell gefördert und hat ihren Sitz in der LAG SH in Schwedt. Die LAG-SH beschäftigt eine Mitarbeiterin, die den Koordinierungsausschuss unterstützt und in Abstimmung mit ihm, u.a. wichtige Aufgaben beim Aufbau und bei der Pflege des landesweiten Netzwerkes der Patientenvertretungen hat.
Koordinierungsausschuss und Koordinierungsstelle bilden eine weitere starke Interessenvertretung in einem Gesundheitssystem, in dem der einzelne Patient und die einzelne Patientin gegen die Lobby der mächtigen Akteure wie die Krankenkassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen allein keine hörbare Stimme haben.

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