Bereits Anfang Januar waren die nordrhein-westfälischen Selbsthilfe- und Patientenorganisationen auf Einladung der Patientenbeauftragten von NRW, Claudia Middendorf, zu Gast im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, um mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) aktuelle Themen von Patient*innen und Selbsthilfe zu erörtern. An dem Austausch waren neben dem Ministerium und der Patientenbeauftragten die Gesundheitsselbsthilfe NRW, KOSKON NRW und der Landesarbeitskreis der Selbsthilfe-Kontaktstellen, das PatientInnen-Netzwerk NRW, der Koordinierungsausschuss der Patientenorganisationen in NRW sowie die Projektstelle Patientenbeteiligung NRW beteiligt.
Die Organisationen setzten sich für eine gesetzliche Freistellungsregelung für ehrenamtliche Engagierte in der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe, die präventive Relevanz sozialer Selbsthilfe, die Berücksichtigung des gemeinsamen Eckpunktepapiers zur Patientenorientierung im Gesundheitswesen, ein niedrigschwelliges Primärversorgungssystem und die Stärkung von Beteiligungsstrukturen ein.
Gesundheitsminister Laumann zeigte sich offen für viele Vorschläge der Organisationen. Die getroffenen Verabredungen sollen Anfang Mai auf einem Austausch mit den ministeriellen Fachabteilungen konkretisiert werden.