Über uns


Ausgangslage

Das Projekt „Koordinierung und Vernetzung der Patientenbeteiligung in NRW“

Um die Belange von Patienten und Patientinnen in NRW stärker in den Mittelpunkt zu rücken und Patienteninteressen in unterschiedlichen Gremien auf Landes- und kommunaler Ebene wirksam zu vertreten, haben wir das Projekt „Koordinierung und Vernetzung der Patientenbeteiligung in NRW“ am 15. Januar 2016 ins Leben gerufen.

Ausschlaggebend dafür war, dass die bisher entwickelten Strukturen der Patientenbeteiligung in NRW sehr vielfältig sind, aber nur unvollständig miteinander vernetzt und zu wenig öffentlich bekannt sind. Wir wollen den Austausch über Modelle guter Praxis in der Patientenbeteiligung herstellen und zur Verbesserung der Wirksamkeit der Patientenvertretung beitragen. Dies soll auch zu einer Entlastung der Patientenvertreter und Patientenvertreterinnen führen.

Gute Patientenbeteiligung benötigt Transparenz darüber, wer an welchen Stellen im Gesundheitssystem aktiv ist, um z. B. den Kontakt untereinander zu fördern. Genauso wichtig ist es Fachinformationen zu bündeln und zur Verfügung zu stellen sowie einheitliche Unterstützungsstrukturen bei den zumeist ehrenamtlichen Aufgaben zu entwickeln.

Mit dem Projekt „Koordinierung und Vernetzung der Patientenbeteiligung in NRW“ möchten Patientenbeteiligung stärken!

Unsere Ziele

Unser Ziel ist es mit einer Koordinierungs- und Vernetzungsstelle das Thema Patientenbeteiligung bekannter zu machen und die vorhandenen Strukturen zu stärken. Wir wollen

  • Vertreterinnen und Vertretern ermöglichen, sich über Sachthemen und über die Beteiligungsstrukturen zu informieren und auszutauschen,
  • die Vernetzung der Patientenvertreter und -vertreterinnen vor Ort und NRW-weit zu fördern,
  • die ehrenamtlichen Vertreter und Vertreterinnen, die ohne organisatorischen Apparat tätig sind in ihrer Tätigkeit unterstützen,
  • Neueingestiegenen oder an der Patientenbeteiligung Interessierten in NRW eine erste Anlaufstelle und Plattform bieten,
  • Transparenz über die Beteiligungsstrukturen und die Arbeit in den jeweiligen Gremien herstellen,
  • und dadurch weiter Patientenvertreterinnen und -vertreter für die Gremien auf Landesebene gewinnen,
  • zwischen den beteiligten Organisationen selbst und ihrem relevanten Umfeld eine entsprechende Infrastruktur zu ermöglichen, die Entscheidungen vorbereiten und Ergebnisse anschließend rückkoppeln kann,
  • die Öffentlichkeit über Patientenbeteiligung informieren.

Förderung

Gefördert wird das Projekt bis Ende 2021 durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS).